Aktuelles

Neues aus dem Fahrradsalon Sinsheim

Jubiläum Fahrradsalon Sinsheim

Faul und »arbeitsscheu«?
Warum Arme und Arbeitslose ausgegrenzt werden

 

Veranstaltungshinweis:
Donnerstag, 16.3.17 19.30 Uhr, Alte Eppelheimer Straße 38 Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung "Unterschiede, die einen Unterschied machen".

Wir möchten in dieser Veranstaltung der Frage nachgehen, warum Menschen, die nicht arbeiten, gesellschaftlich diskriminiert werden. Dabei wollen wir ausgehend von dem historischen Hintergrund beleuchten, wie arbeitslose Menschen ausgegrenzt werden und vor allem, welchem Zweck das auch heute noch dient. Es gibt eine lange Tradition, die sich aus dem Mittelalter wie ein roter Faden bis zu Hartz 4 zieht, bei dem die kapitalistische Wirtschaftsweise auch eine erhebliche Rolle spielt. Welche Botschaft wird durch die Abgrenzung zu den "faulen" - meist aus der Unterschicht - an diejenigen, welche arbeiten gesendet? Welche disziplinierende und abschreckende Wirkung soll das haben? Über die Einführung mit einem Vortrag wollen wir vor allem mit den Besucher*innen über diese Fragen ins Gespräch kommen. Referent: Hans Albert Wulf (angefragt)

Anfahrt:
Von Hauptbahnhof etwa 5 Minuten Fußweg. Begrenzte (Menschen mit Behinderung) Parkmöglichkeiten im Hinterhof. Parkmöglichkeit auf dem Landfriedgelände

Kontakt:
Jörg Schmidt-Rohr
Alte Eppelheimer Straße 38
69115 Heidelberg
Telefon 06221 9703-0
kontakt(at)vbi-heidelberg(dot)de

Unterschiede, die einen Unterschied machen

Diese Ausstellung zeigt das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma (DokuZ) gemeinsam mit dem Heidelberger Antidiskriminierungsprojekt Hd.net-Respekt vom 7. 2. - 2.4.2017.
Begleitend zur Ausstellung gibt es in Kooperation mit zahlreichen Heidelberger Einrichtungen und Vereinen aus den Bereichen Gleichstellung, Anti-diskriminierung und Antirassismus ein Veranstaltungsangebot für den gesamten Zeitraum.
Unser Beitrag ist am 16.03. in unseren Räumen, Alte Eppelheimer Straße 38, HD-Bergheim der Vortrag:
Faul und "arbeitsscheu"? Warum Arme und Arbeitslose ausgegrenzt werden.

Flyer Begleitprogramm

Logo Ausstellung

„Chancen und Möglichkeiten der Teilzeitausbildung – Podiumsdiskussion des ESF-Projekts DUETT“

Lesen Sie hier die Pressemitteilung

Em.Powerment - Projekt in Biwaq III auf dem Emmertsgrund

Neckarstadt: Verein für berufliche Integration und Qualifizierung (VbI) betreibt im Stadtteil erfolgreich einen Radhof

Lesen Sie hier den Zeitungsartikel aus dem Mannheimer Morgen vom 10.08.2016

So steigen die Chancen auf einen Ausbildungsplatz Das Projekt „Läuft?!“ soll schwer vermittelbaren Jugendlichen aus Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis eine Perspektive bieten

Rhein-Neckar. (kaz)

„So kann es nicht weiter gehen“, sagt der 18-Jährige, der zwar seinen Abschluss an der Werkrealschule gemacht, aber noch keine Lehrstelle gefunden hat und mehrere Praktika abbrechen musste, weil er zu den üblichen Arbeitszeiten öfters einfach nicht erschienen ist. Dabei will der junge Mann, nennen wir ihn einfach mal „Antonio“, nichts lieber, als Koch werden. Solche Fachkräfte werden in der Gastronomie im Grunde händeringend gesucht und der junge Mann „mit Migrationshintergrund“ hat eigentlich eine super Chance auf eine gute Ausbildung, wenn er beim Projekt „Läuft?!“ einsteigt. Dieses richtet sich an Jugendliche in schwierigen Lebenslagen aus Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis. Seit seine Mutter das Land verließ, ist auch für Antonio alles anders. Seither wohnt er mit anderen Jugendlichen in einer WG. Das Projekt „Läuft?!“ wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit mehreren Millionen Euro finanziert und ist „auf schwer zu erreichende junge Menschen“ zugeschnitten, die nicht verloren gehen sollen. Die Jugendagentur Heidelberg, der Verein zur beruflichen Integration und Qualifizierung (VBI) und die Werkstattschule Heidelberg machen bei dem Projekt gemeinsame Sache. Die Jugendagentur ist für Beratung und „Case-Management“ zuständig (also für den Einzelfall), VBI und Werkstattschule bieten sogenannte „niederschwellige Arbeitsprojekte“. Das kann die Arbeit in einer Holzwerkstatt oder in einer Fahrradwerkstatt sein, wie es sie in Wiesloch gibt. Auf dem Areal der ehemaligen Lechner-Mühle sind inzwischen auch Hochbeete angelegt. Was für Antonio? Zusammen mit der Projektbeauftragten Leina Guillen-Colon könnte er vormittags auf dem Gelände in Wiesloch das Mittagessen für etwa 15 Beschäftigte vorbereiten. Das wäre die Chance auf ein Praktikum, die er nutzen sollte. Das Projekt „Läuft?!“ gewährleistet bis 2017 die Finanzierung von vier Arbeitsstellen bei den genannten Einrichtungen. „Wir nehmen Jugendliche an die Hand, lassen sie auch wieder laufen“, sagt Jörg Schmidt-Rohr vom VBI. Im Idealfall gibt es natürlich einen weiteren Versuch, sie einzufangen. Mit dem Projekt „Läuft?!“ müsste es personell und finanziell dafür eigentlich gute Voraussetzungen geben. Die Umsetzung hat viele Facetten, reicht von der berufsbegleitenden Maßnahme bis zur Drogenberatung. Doch es geht in vielen Fällen auch einfacher und nur darum, für Jugendliche eine bis dahin nicht gekannte Tagesstruktur zu schaffen. Jene, die davon profitieren könnten, sind zwischen 15 und 25 Jahre alt, zu zwei Dritteln männlich, die Hälfte der Klientel hat einen sogenannten Migrationshintergrund.

Heidelberger Nachrichten vom Mittwoch, 13. Juli 2016, Seite 9

Überwachungsaudit AZAV-Zertifizierung

Im Bild: Herr Seyfried, Frau Stich (GZQ), Herr Schmidt-Rohr, Herr Bäcker, Herr Hoyer

Am 16. März 2016 wurde das Überwachungsaudit durch die GZQ erfolgreich durchgeführt.

Im Bild: Herr Seyfried, Frau Stich (GZQ), Herr Schmidt-Rohr, Herr Bäcker, Herr Hoyer

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