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Barrierefreiheit in der Metropolregion

Susanne Hofer von Lobenfeld beim VortragVom 30. April bis 16. Mai fanden die Heidelberger Aktionstage zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen in Heidelberg statt.
Der VbI beteiligte sich u.a. mit seinem Projekt Stadtführer für Menschen mit Behinderungen am 12. Mai mit einem Workshop. Eingeladen waren Vertreter der Metropolregion Rhein-Neckar zum Thema Stadtführer für Menschen mit Behinderung und Barrierefreiheit.

Martina Götz, Projektmitarbeiterin beim Stadtführer äußerte sich sehr zufrieden über die Veranstaltung. „Mit der Wahl des Themas „Metropolregion“ haben wir genau richtig gelegen. Unsere Erwartungen hinsichtlich der Teilnehmerzahl wurden weit übertroffen. Wir konnten Vertreter  aus 13 verschiedenen Kommunen begrüßen", so Martina Götz. Die Veranstaltung zeigte, dass der Bedarf an Informationen über Barrierefreiheit auch in den kleineren Gemeinden ständig wächst.

29 Teilnehmer füllten den Veranstaltungsraum im Forum am Park.
Neben interessanten Vorträgen zu besonderen Stadtführungen für blinde und sehbehinderte Menschen in Heidelberg und Berichten von den Stadtführerprojekten in Hockenheim und Schwetzingen, stellte Martina Götz die rechtlichen Rahmenbedingungen für die konkrete Umsetzung der Barrierefreiheit dar.

Die schriftliche Umfrage, die an alle Teilnehmer gerichtet wurde, zeigt, dass Vernetzung der Begriff ist, der auch in der Metropolregion immer mehr an Bedeutung gewinnt. Der Wunsch nach einem Handbuch, bei dem Hilfestellungen und Empfehlungen für die Erstellung eines Stadtführers gegeben werden, wurde von der großen Mehrheit der Anwesenden geäußert.
Es gingen mehrere Zuschriften und Anrufe von Interessierten ein, die aus terminlichen Gründen nicht am Workshop teilnehmen konnten, aber über die Ergebnisse und zukünftige Veranstaltungen informiert werden möchten. Auch die Rückmeldungen der Teilnehmer waren durchweg positiv.