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Pflegeleitbild
Der ambulante Pflegedienst Frauen pflegen Frauen setzt sich das Ziel einer umfassenden rehabilitativen Pflege in der häuslichen Umgebung der Klientinnen, das heißt, Hinführung zur Selbsthilfe sowohl im physischen, psychischen und sozialen Belangen. Es umfasst alle Lebensäußerungen, welche die Klientin zur Bewältigung ihrer Krankheit oder funktionellen Einschränkung und ihres letzten Lebensabschnittes selbst ausführen würde, wenn sie dazu in der Lage wäre.
Pflegerisches Handeln ist dabei durch das Selbstverständnis der Klientin und ihrer persönlichen Lebensperspektive bestimmt. Die Pflege strebt an, dass die Klientin ihr eigenes Ziel erkennt, formuliert und einfordert. Wir sind uns bewusst, dass jede pflegerische Handlung einer klaren Indikation bedarf und die Abhängigkeit von fremder Hilfe nicht mehr als notwendig erhöht werden darf. In unserem Pflegedienst sind ausschließlich Frauen beschäftigt; damit wollen wir dem Wunsch vieler älterer oder behinderter Frauen Rechnung tragen, nur von Frauen gepflegt zu werden. Dies schließt die Pflege von Männern keinesfalls aus.
Als Pflegetheorie dient uns die Theorie nach Ohrem.
Wir sind uns bewusst, dass die Menschen bis zum Bedarf professioneller pflegerischer Hilfestellung in ihrem Leben Krisenbewältigungsstrategien (Widerstandsressourcen) entwickelt haben, auf die wir in unserer Zusammenarbeit zurückgreifen sollen. Das subjektive Wohlbefinden versuchen wir zu stärken und den Anteil des Gesundseins zu erhöhen. Als Hintergrund dienen uns die salutogenetischen Ansätze nach Antronowsky, die den Schwerpunkt auf die Gesundheitsförderung legen. Wir sehen eine gute Möglichkeit darin, diese Grundgedanken durch unsere Arbeit in der ambulanten Pflege zu verwirklichen. Dabei bedienen wir uns professioneller Pflegetechniken und unseres Pflegewissens in beratender Funktion.
Die Zielsetzung, die die Person für sich formuliert, wird von uns akzeptiert, solange sie nicht pflegerischen Grundsätzen widerspricht. Dabei berücksichtigen wir die Biographie des Einzelnen in Anbetracht seines religiösen oder weltanschaulichen Hintergrundes. Die notwendige Balance zwischen Nähe und Distanz ist uns dabei ein besonderes Anliegen.
Die Bestandteile des Pflegeprozesses (Informationssammlung, Zielformulierung, Planung, Durchführung und Bewertung) sind mit den Klientinnen gemeinsam oder gegebenenfalls mit den Angehörigen durchzuführen. Dazu benutzen wir die ATL (Aktivitäten des täglichen Lebens) nach Krohwinkel. In Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen wie Ärztinnen, Therapeutinnen, Angehörigen, Sozialarbeiterinnen und anderen ambulant tätigen Einrichtungen wollen wir einen Verbleib in der häuslichen Umgebung der Klientin so lange wie gewünscht ermöglichen.
Nur zufriedene Mitarbeiterinnen können gute Pflege leisten. Deshalb legen wir großen Wert darauf, dass sowohl Alltagsprobleme wie Dienstplangestaltung und Urlaubswünsche gemeinsam besprochen werden. Die Vereinbarkeit von Familie, Privatleben und Beruf müssen Berücksichtigung finden um motivierte, auf die Arbeit konzentrierte Mitarbeiterinnen zu haben. Die Mitarbeiterinnen übernehmen gemäß ihrer Ausbildung Eigenverantwortung und tragen zur Umsetzung des Pflegeprozesses bei.
Wir verpflichten uns in mindestens zweiwöchigem Rhythmus Dienstbesprechungen als Arbeitszeit durchzuführen, auf denen sowohl Klientinnen einzeln besprochen werden, Organisatorisches gemeinsam diskutiert wird, als auch Vorträge über Fortbildungen der einzelnen Mitarbeiterin an alle weitergegeben werden.
Aus ökologisch orientierter Grundeinstellung verwenden wir für die Dienstfahrten nur Fahrräder oder benutzen den Öffentlichen Personennahverkehr. Wir wollen damit ein Zeichen setzen, Gesundheitsförderung auch in der Öffentlichkeit darzustellen. Verantwortungsvoller und ökologisch sinnvoller Umgang mit Pflegehilfsmitteln ist uns daher eine Selbstverständlichkeit.
Neben den pflegerischen Erfordernissen beachten wir auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, um den Bestand unserer Einrichtung und die dadurch geschaffenen Arbeitsplätze zu sichern.
Die Mitarbeit in pflegerelevanten Arbeitskreisen der Stadt Heidelberg und der berufspolitischen Verbände dienen der eigenen Fortbildung als auch Anregung und Solidarität bezüglich berufspolitischen Handelns.
Pflegerisches Handeln ist dabei durch das Selbstverständnis der Klientin und ihrer persönlichen Lebensperspektive bestimmt. Die Pflege strebt an, dass die Klientin ihr eigenes Ziel erkennt, formuliert und einfordert. Wir sind uns bewusst, dass jede pflegerische Handlung einer klaren Indikation bedarf und die Abhängigkeit von fremder Hilfe nicht mehr als notwendig erhöht werden darf. In unserem Pflegedienst sind ausschließlich Frauen beschäftigt; damit wollen wir dem Wunsch vieler älterer oder behinderter Frauen Rechnung tragen, nur von Frauen gepflegt zu werden. Dies schließt die Pflege von Männern keinesfalls aus.
Als Pflegetheorie dient uns die Theorie nach Ohrem.
Wir sind uns bewusst, dass die Menschen bis zum Bedarf professioneller pflegerischer Hilfestellung in ihrem Leben Krisenbewältigungsstrategien (Widerstandsressourcen) entwickelt haben, auf die wir in unserer Zusammenarbeit zurückgreifen sollen. Das subjektive Wohlbefinden versuchen wir zu stärken und den Anteil des Gesundseins zu erhöhen. Als Hintergrund dienen uns die salutogenetischen Ansätze nach Antronowsky, die den Schwerpunkt auf die Gesundheitsförderung legen. Wir sehen eine gute Möglichkeit darin, diese Grundgedanken durch unsere Arbeit in der ambulanten Pflege zu verwirklichen. Dabei bedienen wir uns professioneller Pflegetechniken und unseres Pflegewissens in beratender Funktion.
Die Zielsetzung, die die Person für sich formuliert, wird von uns akzeptiert, solange sie nicht pflegerischen Grundsätzen widerspricht. Dabei berücksichtigen wir die Biographie des Einzelnen in Anbetracht seines religiösen oder weltanschaulichen Hintergrundes. Die notwendige Balance zwischen Nähe und Distanz ist uns dabei ein besonderes Anliegen.
Die Bestandteile des Pflegeprozesses (Informationssammlung, Zielformulierung, Planung, Durchführung und Bewertung) sind mit den Klientinnen gemeinsam oder gegebenenfalls mit den Angehörigen durchzuführen. Dazu benutzen wir die ATL (Aktivitäten des täglichen Lebens) nach Krohwinkel. In Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen wie Ärztinnen, Therapeutinnen, Angehörigen, Sozialarbeiterinnen und anderen ambulant tätigen Einrichtungen wollen wir einen Verbleib in der häuslichen Umgebung der Klientin so lange wie gewünscht ermöglichen.
Nur zufriedene Mitarbeiterinnen können gute Pflege leisten. Deshalb legen wir großen Wert darauf, dass sowohl Alltagsprobleme wie Dienstplangestaltung und Urlaubswünsche gemeinsam besprochen werden. Die Vereinbarkeit von Familie, Privatleben und Beruf müssen Berücksichtigung finden um motivierte, auf die Arbeit konzentrierte Mitarbeiterinnen zu haben. Die Mitarbeiterinnen übernehmen gemäß ihrer Ausbildung Eigenverantwortung und tragen zur Umsetzung des Pflegeprozesses bei.
Wir verpflichten uns in mindestens zweiwöchigem Rhythmus Dienstbesprechungen als Arbeitszeit durchzuführen, auf denen sowohl Klientinnen einzeln besprochen werden, Organisatorisches gemeinsam diskutiert wird, als auch Vorträge über Fortbildungen der einzelnen Mitarbeiterin an alle weitergegeben werden.
Aus ökologisch orientierter Grundeinstellung verwenden wir für die Dienstfahrten nur Fahrräder oder benutzen den Öffentlichen Personennahverkehr. Wir wollen damit ein Zeichen setzen, Gesundheitsförderung auch in der Öffentlichkeit darzustellen. Verantwortungsvoller und ökologisch sinnvoller Umgang mit Pflegehilfsmitteln ist uns daher eine Selbstverständlichkeit.
Neben den pflegerischen Erfordernissen beachten wir auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, um den Bestand unserer Einrichtung und die dadurch geschaffenen Arbeitsplätze zu sichern.
Die Mitarbeit in pflegerelevanten Arbeitskreisen der Stadt Heidelberg und der berufspolitischen Verbände dienen der eigenen Fortbildung als auch Anregung und Solidarität bezüglich berufspolitischen Handelns.
