WEB for ALL

WEB for All Das Projekt WEB for ALL wurde im August 2000 von behinderten Menschen mit dem Ziel ins Leben gerufen, Barrieren im Internet zu beseitigen. Aufgrund von Barrieren können behinderte und ältere Menschen das Internet nur eingeschränkt nutzen.

Barrieren sind zum Beispiel:
  • Kleine Schriften für sehbehinderte Menschen
  • Bilder ohne Alternativtexte für blinde Menschen
  • Kleine Schaltflächen für Menschen mit eingeschränkter Feinmotorik
  • Lange Sätze und Fremdwörter für Menschen mit Lernbehinderung
  • Audioinhalte für gehörlose Menschen
Es gibt viele gute Gründe für Barrierefreiheit im Internet. Über die Hälfte der Deutschen nutzen dieses Medium. Es hat eine große Bedeutung für Arbeit, Behördenkontakte, Dienstleistungen und Freizeit.

Für behinderte Menschen ist es von besonderer Bedeutung. Es kann eingeschränkte Möglichkeiten zur Fortbewegung ausgleichen. Blinden Internetnutzern sind Informationen zugänglich, die sie sonst nicht selbstständig erfassen könnten. Kontakte und Austausch von Informationen werden für gehörlose und blinde Nutzer leichter. Viele Nutzer brauchen ein barrierefreies Internet: In Deutschland sind etwa 6,7 Millionen schwerbehinderte Menschen registriert. Außerdem sind Millionen Deutsche ohne Schwerbehindertenausweis körperlich eingeschränkt.

Aber auch Nutzer ohne Behinderungen profitieren von einem barrierefreien Internet.Vorteile für ALLE
  • Verständliche Navigation und Inhalte
  • Übersichtliche Darstellung auch auf Handys und Palmtops
  • Schnell ladbare Internetseiten
Seit Juli 2010 wird WEB for ALL von einem ehemaligen VbI-Mitarbeiter in Eigenregie weiterbetrieben.

Nähere Informationen auf der Internetseite  http://www.webforall.info/